Das SAG – warum du als Bankkunde dieses Gesetz kennen solltest

Als Frau deine Finanzen souverän managen, Finanzwissen, Geld verstehen und klüger investieren

Müssen wir uns bald „warm anziehen“? Nicht nur wegen der äußeren Temperaturen im Winter und den zu befürchtenden kalt bleibenden Heizkörpern – sondern mehr noch angesichts des SAG – warum du als Bankkunde dieses Gesetz kennen solltest.

Fast jeder erwachsene und mündige Mensch besitzt ein Konto bei einer Geschäftsbank – oder hat sein Geld gar auf mehrere Banken verteilt, weil der sogenannte „Einlagensicherungsfonds“ ja schließlich „garantiert“, dass Einlagen bis zu 100.000 € bei einer Insolvenz des Kreditinstituts geschützt sind.

Ist das wirklich so – oder nur eine beruhigende Pille für die Sparer, damit sie sich weiter in Sicherheit wiegen können?

Der Einlagensicherungsfonds – nur eine Beruhigungspille?

Die Pleite von Lehman Brothers, der zweitgrößten Investmentbank der Welt im Jahr 2008 – und in Folge Hunderten von weiteren Banken und Versicherungsgesellschaften weltweit – erschütterte die gesamte Finanzwelt und hätte ohne die Billionen-schweren „Rettungspakete“ zum Kollaps des gesamten Finanzsystems geführt.
Damals musste der deutsche Staat mit Garantien und Milliarden an Steuergeldern u.a. die Hypo Real Estate verstaatlichen, Aktionäre enteignen und die Commerzbank stützen.


Das SAG – warum du als Bankkunde dieses Gesetz kennen solltest:

Wäre das Sanierungs- und Abwicklungs-Gesetz (SAG) damals schon beschlossen gewesen, wäre es anders gelaufen:
Nach § 89 SAG hätte man die Aktien der Bank, aber auch alle Kontoguthaben teilweise entwerten oder sogar ganz auf null setzen können

Das SAG = legale Enteignung

Still und heimlich wurde dieses Gesetz wurde am 01.01.2015 in Kraft gesetzt.
Es betrifft Bankkunden, die sich mit Einlagen unter 100.000,- Euro Kontoguthaben oder Festgeldern in Sicherheit wiegen, weil
sie glauben und darauf vertrauen, damit durch den Einlagensicherungsfonds geschützt zu sein.

Durch das SAG-Gesetz hat der Gesetzgeber aber das Recht, sie zu enteignen, ohne dass die Bankkunden rechtliche Mittel dagegen einlegen zu können! Die Beträge können einfach eingezogen werden – ein Widerspruchsverfahren ist ausgeschlossen.


Erinnerst du dich noch an die damals regelmäßigen Aussagen unserer Ex-Bundeskanzlerin, dass „nie mehr“ Steuergelder zur Rettung von Banken eingesetzt werden sollen? Dieses „Versprechen“ können die Regierenden jetzt einhalten, denn zukünftig kann der Staat …


 zur Rettung der Banken direkt Kundengelder heranziehen.


Gemäß EU-Regeln sind alle Bankguthaben bis zu 100.000,- € gesetzlich die deutsche Einlagensicherung garantiert. Sollte aber der Ernstfall eintreten, wird man feststellen, dass nur ein Bruchteil der Beträge für alle Banken zusammen überhaupt zur Verfügung steht – das sind derzeit rund 0,4%! (Kommentar überflüssig).

Das bedeutet: Für einen Betrag von EUR 100.000,- stehen ca. EUR 400,- als Deckung zur Verfügung. Da es eher unwahrscheinlich ist, dass für die betroffenen Banken sämtliche Beträge auf einmal benötigt werden, hinkt dieser Vergleich vielleicht ein wenig. Er zeigt aber, wie endlich die Rettung der betroffenen Sparer ist. Für die Rettung einer einzigen Großbank wären in diesem Fall höchstens ca. 10% bis 20% der benötigten Mittel vorhanden.
Und selbst wenn die Bank sich wieder erholen würde, gibt es kein Zurück.


Hast du von dem Gesetz schon jemals etwas gehört? 

Nein? – Das ist kein Wunder!
In § 5 SAG wurde festgehalten, dass alle Funktionsträger über das nach dem SAG ablaufende Verfahren Stillschweigen zu wahren haben – selbst wenn sie die Gefährdung einer systemrelevanten Bank vermuten.
Wie 2008 bei Lehman Brothers: Diese Bank hatte bis zuletzt trotz Milliardenverlusten ein Top AAA-Rating.

Falls du jetzt ein wenig nachdenklich bist und nicht warten willst, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist: Es gibt gute Lösungen – außerhalb des Bankensystems.
Für zukunftsweisende Investitions-Möglichkeiten lohnt ein Blick in die sich stets verändernden wirtschaftlichen Zyklen

Wann immer du meine Unterstützung gebrauchen kannst – ich bin für dich da!
Schreib mir eine E-Mail mit deinem Anliegen oder
Vereinbare hier dein persönliches Gespräch mit mir.

Für heute verabschiede ich mich – und freue mich, von dir zu hören oder zu lesen.

Deine

Ingrid

Mrs. Happy Money

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