Preis und Wert – bitte nicht verwechseln!

von | 6 Jun 2019 | Finanzielle Freiheit, Gold, Klarheit

Weshalb es für deinen Wohlstand bedeutend ist, Preis und WERT nicht zu verwechseln

Oscar Wilde hat sich einmal über einen Mann geäußert, der “den Preis von allem kannte und von nichts den Wert.”

Die meisten Menschen wird es erstaunen, herauszufinden, dass es da einen Unterschied gibt.

Ich muss gerade schmunzeln, weil mir ein Freund erklären wollte, dass die Zeit für GOLD als Vermögensspeicher und Werte-Sicherung im digitalen Zeitalter endgültig vorbei sei. Er verkörpert damit die sprichwörtliche „Meinung der Straße“, die ja von den meisten Experten, Journalisten und Banken derzeit verbreitet wird.
Ich gehöre zur Gruppe der „REAL-Gold-Fans“ die im Laufe der vergangenen zwei Jahrzehnte fast ausgestorben zu sein scheinen.

Wir kaufen Gold. – Und weißt du warum? Weil es bereits seit Jahrtausenden seinen WERT hat und weltweit anerkanntes Zahlungsmittel ist. Und dieser Wert ist absolut unabhängig vom Preis.

Wir warten nicht auf ein Tief, um Gold zu kaufen und auf ein Top im Goldpreis, an dem wir unsere Münzen und Barren verkaufen können, damit wir ein paar Euroscheine mehr in der Tasche haben.

Der Wert des Goldes bleibt immer gleich. Nur der Preis ändert sich.

Vielleicht erinnerst du dich:
Der Preis für eine Unze Gold lag Ende der 70er Jahre bei rund 860 Dollar.
Seither hat die EZB die Geldmenge verdoppelt. Gold würde also einem heutigen Preis von rund 1.720 Dollar entsprechen.

Aktuell liegt der Preis bei ca. 1.200 Euro. Das heißt, Gold ist heute – an der Kaufkraft gemessen – günstiger als vor 40 Jahren.

Beispiel:

1 Unze GoldFür 1 Unze Gold (31,1 Gramm; damals 20 Dollar) konnte dein Großvater 1906 einen guten Anzug kaufen.

Frage:

Bekommst du heute für eine Unze Gold (ca. 1.200 Euro) immer noch einen guten Anzug?

Zum Vergleich: Der US-Dollar verlor seit 1971, als die Golddeckung des Dollars aufgehoben wurde, bis heute 97% seines Wertes! Im Vergleich zur DM verlor der Euro bis heute ebenso viel an „Wert.“

Bis heute gilt: 

Gold war in der Geschichte der Menschheit immer eine solide Grundlage für wirtschaftliche und finanzielle Sicherheit und Stabilität. 

Unvergänglichen Werten wie Gold und Silber kommt ganz besonders in unserem heutigen globalen Wirtschafts- und Finanzsystem mit hohen Unsicherheitsfaktoren eine unschätzbare Bedeutung zu.

Gold ist die einzige Währung, die Politiker und Banken nicht beliebig vermehren oder per Mouseklick „erschaffen“ können. 

Physische Edelmetalle sind, anders als Anleihen oder Papier-Geld, kein Zahlungsversprechen einer Regierung oder Notenbank. 

Kurzfristig können Edelmetalle erheblichen Schwankungen ausgesetzt sein. Langfristig sind Gold und Silber der ideale Schutz vor Inflation und sichern nachhaltig die Kaufkraft und Steigerung deines Vermögens.

GOLD ist immer preiswert.

Wer kann schon sagen, ob Gold jetzt gerade „teuer“ oder „günstig“ ist?Womit können wir vergleichen? Mit „gedrucktem Papier“ wie Dollar oder Euro, dessen „Wert“ einzig auf dem Vertrauen beruht, das die Bürger dem SCHEINGeld entgegenbringen?

Ein Blick in unsere jüngere Vergangenheit zeigt, wie sich die Wertigkeiten dramatisch verschieben können. Vor der Währungsreform 1948 musste eine deutsche Hausfrau mit einem Schubkarren voller Millionen- und Milliarden-Geldscheine zum Bäcker fahren, um ein Brot zu kaufen. Für eine Unze Gold konnte man ein ganzes Haus kaufen. Und das sind gerade mal 70 Jahre her. 

Leider beobachte ich manchmal, dass langjährige Gold-Liebhaber bei einem Preistief zittrige Hände bekommen und ihre Gold-Münzen und Goldbarren genau im falschen Moment „auf den Markt werfen“ – weil sie zwar das richtige Investment getätigt haben – aber auf der Basis unvollständiger Informationen. Welch eine Tragödie!

Sie vergessen bei ihren Entscheidungen die entscheidende Frage zu stellen: Wenn Gold nicht mehr attraktiv ist, wieso finde ich dann noch einen Käufer?

Ganz einfach: Weil das ganze schöne GOLD aus den Händen derer, die nur auf den Preis schauen, in die Hände jener wandert, die auf den WERT achten. 

Das muss man nicht verstehen. Aber sich gegen die Realität zu stellen, dass unsere Währungen Billionenfach „künstlich“ hergestellt, bzw. nur noch aus Bits und Bytes bestehen und in die Märkte gepumpt werden, um das System weiterhin am Laufen zu halten, ist generell nicht zu empfehlen.Natürlich behaupte ich nicht, ich hätte eine Glaskugel um in die Zukunft schauen zu können. Ich überrede auch niemanden, Edelmetalle zu kaufen! Ich habe einfach nur „eine etwas andere“ Sicht auf die Dinge – und damit bin ich nicht alleine. 

Natürlich kann ich mich irren. Aber ein Leben ohne Risiko gibt es nicht. Eine 100% sichere Geldanlage auch nicht. Aber wer ernsthaft glaubt, die derzeitigen Rekordstände an den Börsen und die Blase am Immobilienmarkt seien etwas anderes als ein Ergebnis der größten Papiergeldinflationierung aller Zeiten (Quantitative Easing), dem wünsche ich gute Unterhaltung.

 

Mein Tipp für dich: 

  • Mach dir selbst ein Bild und werde zum Steuermann in deinem Leben!
  • Werde dir vor einer Anlage-Entscheidung deiner Situation, Wünsche und Ziele bewusst.
  • Informiere dich und prüfe, welche Produkte in diesen Zeiten Sinn machen, mit welchen du dich wohlfühlst und deine Ziele am besten erreichen kannst.

Ich wünsche dir allzeit ein goldenes Händchen bei deinen Anlage-Entscheidungen und unterstütze dich gerne mit meinem ganzen Wissen und meiner Erfahrung.

Herzlich,

Ingrid

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