Lebensversicherungen – das Märchen von der sicheren Rente

Als Frau deine Finanzen souverän managen, Finanzwissen, Geld verstehen, Nachhaltig investieren

Eine hartnäckige Legende erzählt, dass eine Lebens- oder private Rentenversicherung unverzichtbar für die Zukunftsvorsorge sei. Was ist dran am Märchen von der sicheren Rente? – Und warum darf seit 1983 gerichtskonform behauptet werden, eine Kapital-Lebensversicherung sei „legaler Betrug“?

Das Märchen von der sicheren Rente

… habe ich nach meinem Studium zur Finanz-Fachwirtin und zum Beginn meiner Selbständigkeit auch noch geglaubt. Überzeugt von der guten Sache, durch Fondsbasierte Lebens- und Rentenversicherungen meinen Kunden einen komfortablen Ertrag zu ermöglichen, kam die Ernüchterung im Jahr 2008: Durch das Platzen der Immobilienblase in USA, der Pleite von Lehman Brothers, der zweitgrößten Investmentbank der Welt und in Folge hunderter weiterer Banken und Versicherungsgesellschaften begann ich nach der Ursache zu forschen – und fiel vom Glauben ab! Mein Vertrauen in’s Finanzsystem war zerstört.

Danach war das Thema Lebens- und Rentenversicherungen für mich Geschichte!
Beginnen wir von vorn: Was ist eine Lebensversicherung eigentlich?

Die private Lebensversicherung sichert Biometrischen Risiken des Versicherungsnehmers – i.d.R. im Todesfall seine Hinterbliebenen vor den finanziellen Folgen seines Ablebens ab.

Dabei unterscheiden wir zwischen zwei Varianten der LV:

  • Eine Risikolebensversicherung ist eine reine Vorsorge ohne Kapitalaufbau. Dabei wird eine fest vereinbarte Todesfallsumme nur im Todesfall an die Hinterbliebenen ausgezahlt. Im Erlebensfall, also nach Vertragsablauf, gibt es keine Auszahlung. Dafür ist sie sehr günstig zu bekommen.
  • Eine Kapitalbildende Lebensversicherung verbindet den Todesfallschutz mit einer privaten Altersvorsorge. Der monatliche Beitrag ist deutlich höher. Im Erlebensfall wird die angesparte Summe mit den Überschüssen ausgezahlt.Das Problem ist die Vermischung Vermögensaufbau/Altersvorsorge mit der Absicherung der biometrischen Risiken wie Todesfall, Unfall, Berufsunfähigkeit oder Dread Desease (bestimmte Krankheiten)

Will man sich von seiner LV trennen – z.B. wegen Unrentabilität oder steigender, beim Abschluss noch nicht bekannter oder verschwiegenen  Risiken – verliert man den Versicherungsschutz und kann im höheren Alter sich z.B. wegen eingetretener Krankheiten keinen mehr bekommen oder nur zu einem deutlich höheren Preis.

TIPP: Versicherungsschutz und Vermögensaufbau immer TRENNEN!

Bei der fondsgebundenen Lebensversicherung richtet sich die Höhe der Auszahlung an der Entwicklung der enthaltenen Fonds. Es gibt keine Garantie!
Das Problem: Sind die Börsen zum Zeitpunkt der Auszahlung gefallen, ist die Auszahlung oder die Rentenzahlung entsprechend niedrig!

7 Fakten, warum die LV ein Risiko ist

  1. Wer eine Lebensversicherung abschließt, zahlt in den ersten 2-3 Jahren erst mal nur die Abschlusskosten.
  2. Der Sparanteil beträgt nur rund 40% des eingezahlten Beitrages. Der Rest wird für Abschluss-/Verwaltungskosten und andere Gebühren abgezwackt.
  3. Die Zukunftsvorsorge kann ein Minusgeschäft werden.
  4. Immer mehr Verträge werden gekündigt.

    5. Das Sterben der Lebensversicherer
    hat längst begonnen!
    Das Geschäftsmodell ist nicht mehr attraktiv für die Anbieter. Mehr als 38 Anbieter haben sich bereits zurückgezogen oder verkaufen die Verträge an RUN OFF Gesellschaften – meist im Ausland. Zum Nachteil der Versicherungsnehmer. Ohne sich dagegen wehren zu können, erhalten die Sparer rund 25% weniger Auszahlung!

    6. Haftung für Staatsanleihen!
    Rund 70% des Investitionen stecken in deutschen und ausländischen Staatsanleihen. Eines der größten Probleme dürfte die Haftung beim Ausfall von Staatsanleihen sein. Was kaum jemand weiß: In der EU haften die Versicherungen auf Grund einer Rechtsnorm, der „Collective Action Cause“ füreinander. Die Eigentümer solcher Staatsanleihen könnten sogar rückwirkend in Haftung genommen werden.

7. Die Schulden der EU-Länder bewegten sich schon im 2. Quartal 2021 mit 12.617,28 Mrd. (12.617.280.000.000 €)  in schwindelerregender Höhe. Ein Kollaps wird derzeit nur mit noch mehr Falschgeld aus der Druckerpresse verhindert/hinausgeschoben.
Die deutsche Staatsverschuldung betrug Ende 2020 laut dem Bund der Steuerzahler 2.173 Mrd.Euro!

Auch alte Verträge sind von der Zinssenkung betroffen!

Die Verzinsung erfolgt nur auf rund 60% der Beiträge – und liegt seit Januar 2022 bei mickrigen 0,25 Prozent.
Die Versicherungswirtschaft erweckt dabei gerne den Anschein, alte Verträge seien von der Senkung des Rechnungszinses nicht betroffen, weil die Verzinsung des Sparanteils während der Laufzeit ja garantiert sei.

Doch die »Süddeutsche Zeitung« schrieb schon am 27. April 2021:
»Das sieht der Bund der Versicherten (BdV) -Vorstandsvorsitzende Axel Kleinlein anders:

›Die Versicherungswirtschaft täuscht Verbraucher und Politiker, wenn sie behauptet, dass bestehende Verträge nicht betroffen sind.‹«

Bei vielen Riester- und Rürup-Verträgen würde die Rentenhöhe erst zu Beginn der Auszahlungsphase berechnet und dafür der dann geltende Höchst-Rechnungszins verwendet.

 »Millionen von Kunden müssen mit niedrigeren Privatrenten rechnen«, warnte Kleinlein.

Wenn du noch eine laufende Lebens- oder Rentenversicherung hast, dann schau mal nach, wie sich die Höhe der versprochenen Auszahlung in den letzten Jahren vermindert hat. Wer sich damit nicht abfinden will, sollte sich die Frage stellen, ob er weiterhin Geld verbrennen möchte.

Geld verbrennen

Geld verbrennen

Es wird immer offensichtlicher:

Deine Lebens- oder Rentenversicherung wird sehr wahrscheinlich nicht das leisten …

… was du dir erhofft hast. Bei den meisten Verträgen sinkt die Ablaufleistung trotz fleißig angesparter Beiträge von Jahr zu Jahr …

Darüber hinaus knabbert die Inflation am Wert deines Geldes wie die Maus am Käse.
Derzeit liegt die Verbraucherpreis-Inflation bei 6 %!
Auch deshalb überlegen immer mehr Lebens- und Rentenversicherungs-Besitzer, auszusteigen, um den Kaufkraftverlust zu vermeiden.

Warum deine Lebensversicherung in Not ist!


Die Falle § 89/314 Versicherungsaufsichtsgesetz

Hast du es gewusst? Eine Versicherungsgesellschaft, die Gefahr läuft, Konkurs anmelden zu müssen, kann seine Auszahlung herabsetzen und sogar vollständig einstellen! Der Staat kann sogar eingreifen und die Auszahlungen untersagen!
Der Versicherungsnehmer muss jedoch weiterhin in seine Versicherung einzahlen! Es ist dann nicht mehr möglich, aus dem Vertrag auszusteigen!

Kündigen oder nicht?


Die bittere Pille:
Wer seine Versicherung auf eigene Faust kündigt, der erhält von der Versicherungsgesellschaft nur den sogenannten Rückkaufswert. In vielen Fällen ist das weniger als man an Beiträgen eingezahlt hat.
Darüber hinaus berechnen die Versicherungsgesellschaften den Rückkaufswert auch noch falsch – zu Ungunsten der Versicherten natürlich.

Fazit

Das Risiko steigt durch die Haftung für die Staatsanleihen in der Eurozone immer mehr an. Durch die dauerhaft niedrigen Zinsen steht zu befürchten, dass mehrere Versicherungskonzerne in die Insolvenz geraten.
Die Absicherung durch die Branche (Protektor) oder den Staat ist mangelhaft. Im Gegenteil: Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass die Zahlungen von den Akteuren selbst eingeschränkt oder gar verhindert werden. Die Gesetze dafür sind schon in Kraft. Das Risiko ist viel größer, als viele glauben.

Deshalb bietet es sich an, darüber nachzudenken, aus solchen Verträgen auszusteigen und nach rentableren als auch nachaltigen Vermögensaufbau-Möglichkeiten zu schauen.

Wie interessant wäre es für dich, wenn rund 50% mehr für dich herausspringen würde als der Rückkaufswert deiner Versicherung? 💰
Meine Empfehlung, wenn du darüber nachdenkst, dich von deiner Lebens- oder Rentenversicherung zu trennen:

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Schreib mir eine E-Mail, wenn du dir keine Märchen mehr erzählen lassen willst.
Du bekommst von mir ein Formular zum Ausfüllen für die kostenlose und unverbindliche Prüfung deines Vertrages.

 

 

Deine

Ingrid

Mrs. Happy Money

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