Immer wieder sprechen mich Geldanleger*innen auf das „blaue Gold“ Wasser an. Schließlich sei es doch ein unverzichtbares Produkt der Natur – jeder Mensch, jedes Tier, jede Pflanze braucht es! Macht es auch Sinn, in Wasser zu investieren?

Mit Wasser zu spekulieren ist wie Monopoly spielen in richtigen Leben.

Nahrungsmittel sind zum Essen da? Wasser als natürliche, leben-spendende Quelle für alle Lebewesen auf dieser Erde? Von wegen!
Mit und auf Wasser zu spekulieren ist wie Monopoly spielen im richtigen Leben – die Frage ist nur: Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer?
Egal ob Fußball, Getreide, Rohstoffe, Wälder, Ackerflächen bis hin zu  Wasser – Vermögensverwalter wie auch finanzkräftige und einflussreiche Investoren suchen nach Anlagen, von denen sie sich versprechen, ihren Reichtum zu mehren.

Die Zukunft der Menschheit wird an der Börse gehandelt *

Die erfinderische Finanzindustrie bietet Optionen, Derivate, Wetten und Spekulationen auf die von Gott gegebenen kostenlosen Ressourcen an, die für die Menschheit die Grundlage des Lebens bedeuten.

Selbst Grundnahrungsmittel wie Weizen, Soja, Mais & Co. innerhalb des Rohstoffsegments werden als eigene Anlageklasse gehandelt. Die Spekulanten erklären auch warum: Zum einen werden Grundnahrungsmittel wie Weizen, Mais, Raps, Soja… nahezu immer benötigt, zum anderen profitiert man von einer sich verschlechternden Weltwirtschaft.

Es ist sogar möglich, den Preis für alle Arten von Feldfrüchten und -erzeugnissen zu manipulieren. Experten schätzen, dass allein in den vergangenen Jahren zwischen 22 und 50 Millionen Hektar Land in Afrika, Asien und Lateinamerika an ausländische Investoren veräußert wurden. Das entspricht fast der Hälfte der Anbaufläche von ganz Europa. Diese bestimmen dann, was und wie angebaut wird und wie vermarktet.

Die CME Group – das weltweit größte Börsenunternehmen für Finanzderivate, das den weltweit ersten Terminmarkt für Wasser ins Leben gerufen hat – umschreibt es vielversprechend so:  „Wir machen globale Lösungen regional relevant“.

Doch wenn im echten Leben „Monopoly“ mit Lebensmitteln und Wasser gespielt, dann sind wir alle die Verlierer!
Nestlé ist z.B. einer der Big Player am Weltmarkt, der vom „blauen Gold“ massiv profitiert – aber auch Investmentbanker und Vermögensverwalter wie Black Rock und Vanguard spielen kräftig mit.

Ist das „blaue Gold“ eine „grüne“ Geldanlage?

In meinen Augen ist es für uns Menschen und für alle Lebewesen eine unverantwortliche, aus Profitgier getriebene Spekulation!
Diese Rechnung wird im Moment für einige wenige vielleicht noch aufgehen!
Doch wenn ich mich in meinem Kundenkreis umschaue, liegt der Fokus nicht auf Gewinnmaximierung, sondern auf umweltbewusstem und verantwortungsvollem Investieren! Das ist der einzig mögliche Weg in eine freiheitliche Zukunft!

 Wasser – ein Luxusgut?

Die Netzfrauen schreiben in ihrem Artikel:
Aus Profitgier wird auf Wasser, Gesundheit, Wald, Land und sogar gegen Naturkatastrophen gewettet. Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt wurde der Privatisierung der weltweit wichtigsten Ressource Wasser Tür und Tor geöffnet.
Längst bemächtigen sich Wirtschaftsunternehmen der immer knapper werdenden Ressource Wasser. Das Geschäft mit dem Wasser ist in vollem Gange. Wasser ist das wichtigste Gut auf unserer Erde. Wasser ist durch nichts in der Welt zu ersetzen. Ohne Wasser ist keinerlei Leben möglich.

Der Krieg um Wasser hat begonnen und es ist nur noch eine Frage der Zeit, dass Söldner an den Quellen stehen werden und den Zugang zum Wasser verwehren.

Einem Viertel der Weltbevölkerung droht akuter Wassermangel, wie ein neuer Wasserrisiko-Atlas enthüllt. Denn sie leben in einem der 17 Länder, die schon ohne Dürren oder Hitzewellen 80 Prozent ihres Grund- und Oberflächenwassers ausschöpfen. Genau der Wasserstress hat dazu geführt, dass Wasser als universelles Gut das nächste Level erreicht hat: An der Börse gehandelt zu werden.

Seit  Anfang Dezember 2020 werden die Rechte an Wasser ebenso wie Öl, Weizen und Soja an der Wall Street in den USA auf dem Futures-Markt gehandelt.

Wer natürliche Ressourcen zur Ware erklärt, verfolgt ökonomische Interessen –  nichts anderes!
Und wer sie besitzt, hat die Macht!

Seit Jahrzehnten werben immer die gleichen Lobbygruppen für gigantische Investitionen in die Wassergewinnung. Wie Nestlé Wasser in einer Wüste abfüllen kann, haben wir bereits erklärt.

Die Marke Pure Life ist eine Erfindung des damaligen Nestlé-Chefs Peter Brabeck–Letmathe.

Es ist genau der Chef von Nestlé, der einst sagte:

„Wasser solle in seinen Augen kein öffentliches Gut sein, sondern benötige auch einen Marktwert wie jedes andere Lebensmittel“.

Doch vor dem Nestlé-Chef hatten bereits andere bestimmt, dass Wasser einen Marktwert erhalten solle – und zwar nicht wie jedes andere Lebensmittel, sondern wie Öl. Ein besonderes Interesse hatten auch die internationalen Finanzinstitutionen Weltbank und IWF, wie schon in dem Beispiel Bolivien und seinem Wasserkrieg erwähnt: „Willst du Kredite, dann privatisiere dein Wasser.“

Wenn du zu den Menschen gehörst, für die es eine Herzenssache ist, ihr Geld verantwortungsbewusst einzusetzen, dann
ist dir klar, dass wir immer das ernten werden, was wir säen!

Natürlich ist es dir auch wichtig, einen attraktiven Ertrag und Stabilität bei deinem Investment zu erzielen.

Tipp: Inspiziere deine Geldanlagen und überprüfe deine Fonds: Wieviele Fondsgesellschaften investieren in solche menschenrechtsverachtenden Unternehmen und/oder spekulieren auf Nahrungsmittel und natürliche Ressourcen?

Wir wissen: Spielen ist etwas sehr Wertvolles, Schönes und Entspannendes.
Aber am schönsten ist es, wenn ALLE gewinnen!
Das ist möglich – und daraus erschaffen wir eine Neue Welt in Frieden, Freiheit und Fülle!

Sehnst DU dich auch danach?
Wobei immer du meine Unterstützung brauchst – lass es mich wissen! Ich bin dabei!

Schreib mir gerne per E-Mail wie du darüber denkst oder welche Erfahrungen du gemacht hast.

Für heute verabschiede ich mich! Wir sehen oder hören bestimmt wieder voneinander.

Ich freu mich drauf!

 

* Hier kannst du den kompletten Artikel der Netzfrauen lesen.

Deine

Ingrid

Mrs. Happy Money

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