Ist Lebensstandard gleich Wohlstand?

von 8 Jul 2019Finanzielle Freiheit, Geld, Klarheit0 Kommentare

Ist Lebensstandard gleich Wohlstand?

Was heute meinen Kauf eines schicken Kleides verhinderte …

Stehst du auch manchmal vor solch einer Entscheidung, wenn dir gerade ein schicke Handtasche 👜 oder ein traumhaftes Kleid 👗„über den Weg“ laufen? Soll ich mir diese tollen Schuhe 👠 jetzt gönnen und ein leckeres Essen im Restaurant mit meinem Schatz? 🥘🍷🍹

Vor genau einer solchen Entscheidung stand ich heute morgen. Nach einem Kunden-Termin gestern in Speyer bummelte ich Eis-schleckend durch die Fußgängerzone. Plötzlich und unerwartet wurde mein Blick wie magisch von einem süßen Sommerkleid in meinen Lieblingsfarben angezogen. Es trieb mich auf die andere Straßenseite und ich war fasziniert. Genau mein Style. In meinen Farben. So goldig. Und nicht mal so teuer.

„Das möchte ich unbedingt haben!“ Ich sah mich schon im Spiegel, wie toll ich darin aussehen und mich wohlfühlen würde. Wie ich bewundernde Blicke ernte und Komplimente bekomme.
Die Geschäfte hatten leider bereits geschlossen und ich beschloss, heute morgen nach der Fertigstellung meines Blogartikels in die Stadt zu fahren und dieses Kleid auf jeden Fall mal anzuprobieren.

 

Zufall?

Ist es ein Zufall, dass ich vor wenigen Tagen in der „Zeit“ auf den Artikel von Anna Haag aus dem Jahr 1955 stieß „Lebensstandard ist nicht gleich Wohlstand.“

Interessantes Thema für uns Frauen, dachte ich.

Ist es ein Zufall, dass ich gerade heute in die Versuchung komme, ein neues Kleid zu kaufen, obwohl mein Kleiderschrank überquillt, den ich schon seit Monaten „ausmisten“ will?

Ist es ein Zufall, dass ich gerade jetzt über Lebensstandard & Wohlstand schreibe? Da ich nicht an Zufälle glaube, frage ich mich:

Was will mir das jetzt sagen? Wie ernst ist es dir wirklich Ingrid? Und lebst du das selbst, was du da schreibst?

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin nicht gefahren, habe kein Kleid gekauft und in mega stolz auf mich, dass ich – einmal mehr – eine Entscheidung pro WOHLSTAND getroffen habe.

Das Beste: Ich fühle mich super gut, weil ich aus einem Bewusstsein von Fülle statt aus einem Mangelbewusstsein heraus diese Entscheidung treffen konnte:

„Wenn ich gewollt hätte, hätte ich mir dieses Kleid kaufen können“ statt „ich kann es mir leider nicht leisten.“ 

Das ist ein gravierender energetischer Unterschied!

Die erste Variante verstärkt die Fülle und zieht Wohlstand wie magisch an. Variante zwei verstärkt den Mangel und zeiht weiteren Mangel an.

 

Eine Situation, die du bestimmt auch kennst:

Jede Woche liegt im Zeitungsrohr ein Stapel an Werbung von Supermarktketten und Billiganbietern. Den ganzen Stapel nehme ich regelmäßig und werfe ihn ungelesen in die Papiertonne. Seltsamerweise spare ich viel Geld, weil ich zu 80% in den kleinen umliegenden Geschäften und Hofläden nur das kaufe, was ich wirklich brauche und so kaum einmal etwas wegwerfen muss.

Und nicht den ganzen „sensationell-günstig“- Kram, der seit Jahren unseren Keller zumüllt und die Schränke vollstopft.

 

Einen hohen Lebensstandard zu haben bedeutet nicht gleichzeitig, wohlhabend zu sein!

 

Ganz im Gegenteil:

Einen hohen Lebensstandard zu haben bedeutet für die meisten Menschen, sich etwas „leisten“ zu können, ein schönes, genussvolles Leben zu haben.

Beispielsweise eine schöne große Wohnung mit Terrasse oder Balkon oder ein eigenes Haus mit schönem Garten.

Essen gehen, Hobbies und Freizeitvergnügen, tolle Urlaube, erlebnisreiche Fernreisen, spontane Kurztrips in Traumstädte und Wellness-Wochenenden.

Wir wollen das aktuellste Handy, den größten TV-Bildschirm, ein schnittiges, „standesgemäßes“ Auto und wir Frauen natürlich auch schicke Schuhe und modische Kleidung.

Wer wünscht sich das nicht? – Im HIER und JETZT leben?

Das Leben in vollen Zügen genießen? Ich wünsche mir das natürlich auch.

Anna Haag schrieb dazu:
Vielleicht denkst du jetzt: „Es gehört eben ein gewisser Wohlstand dazu, um sich einen solchen Lebensstandard leisten zu können.“

Mit diesem Stoßseufzer vermengen wir allerdings zwei völlig unterschiedliche Begriffe.

Dies wird uns sofort klar, wenn wir an Schulzes von nebenan denken und uns fragen, wieso sie sich so ein teures Auto und sich jedes Jahr eine Reise in die Karibik leisten können, da sie doch bestimmt nicht wohlhabender sind als wir selbst?

Wenn man genau hinschaut, könnte man sogar sagen, dass Schulzes weniger wohlhabend sind, denn sie haben kein eigenes Haus wie wir …

 

Des Rätsels Lösung:

Schulzes steigern ihren Lebensstandard, indem sie ihr Geld ausgeben für Konsumgüter. Wir aber bilden Eigentum, indem wir einen realen Gegenwert für unser Geld haben.

Wir erschaffen Wohlstand, indem wir unser Geld klug investieren und nachhaltig vermehren.

Den höheren Lebensstandard haben Schulzes (zumindest vorläufig), die Wohlhabenderen aber sind wir. 

Wenn man das bedenkt, dann sieht man, dass „Wohlstand“ durch eine entgegengesetzte Haltung oder Lebensweise entsteht wie ein hoher Lebensstandard:

 

Bei der Schaffung von Wohlstand geht es ums Ersparen und Bewahren. Bei der Erhöhung des Lebensstandards aber ums Verbrauchen.

 

Allerdings wäre weder der Volkswirtschaft noch uns selbst gedient, wenn wir den Wunsch nach einem angenehmen Lebensstandard völlig in uns ersticken und uns mit verschlossenen Augen und Ohren an den vielen, den Lebensgenuss erhöhenden oder das Leben erleichternden Dingen vorbeitasten und „nur“ nach „Wohlstand“ trachten würden.

Bisweilen jedoch sieht es aus, als ob durch die unablässige Jagd nach angenehmem, aber sehr vergänglichem Besitz eine wichtige Eigenschaft verloren ginge: Die Eigenschaft, „Wohlstand“ aufbauen zu können und ihn zu bewahren.

Dieser Tage habe ich in dem Haushaltsbuch einer Urgroßmutter geblättert. Auf der ersten Seite stand gleichsam als Motto: „Einen Gulden weniger verbraucht im Monat bedeutet Wohlstand, aber nur ein paar Batzen zu viel hinausgeblättert in der Woche macht Armeleutegeruch.“ Anna Haag

Leider steht „Sparen“ für viele für „Verzicht“ und Mangel. „Aber ich lebe doch heute“ höre ich insbesondere von jungen Leuten, die beim Wort „Sparen“– fast verächtlich die Nase rümpfen.

Es ist hip und selbstverständlich geworden, alles sofort besitzen zu können. Dank günstiger und verführerischer Ratenkreditmöglichkeiten müssen keine Wünsche unerfüllt bleiben.

Wer spart heute noch, um sich einen größeren Wunsch erfüllen zu können oder eine lang ersehnte Traumreise zu realisieren?

So verfrühstücken viele Menschen mit Schulden bereits ihre Zukunft, weil sie für das arbeiten, was sie in der Vergangenheit konsumiert haben. Sie zahlen Zinsen statt Zinsen zu bekommen.

Konsumschulden sind dumme Schulden.

Im Gegensatz zu Investitionen, die einen realen Gegenwert darstellen und zusätzliche Einkommensströme erzeugen.

 

Wie ist es bei Dir? Bist DU wohlhabend oder hast du einen hohen Lebensstandard?

Das Geheimnis ist: WOHLHABENDE Menschen lieben ihr Geld mehr – bzw. das, was sie damit bewirken können – als die Dinge, die sie heute konsumieren und morgen wieder wegwerfen.

 

Du wirst nicht reich von dem, was du verdienst, sondern von dem, was du nicht ausgibst!

Das lernte ich schon mit dem ersten Taschengeld. Meine Mutter hielt mich dazu an, mit der Hälfte mein Sparschwein zu füttern, das ich dann mit Stolz am Weltspartag zur Sparkasse trug und mich freute, wenn die Zahl in meinem Sparbuch wuchs.

Heutzutage ist ein „Sparschwein“ im klassischen Sinne keine sinnvolle Option mehr.

Aber ich halte es für sehr sinnvoll, wenn es darum geht, Kindern einen klugen Umgang mit Geld zu lehren: Niemals alles auszugeben, was man einnimmt. Immer einen gewissen Prozentsatz (mind. 10%) zu sparen, unabhängig davon, wie hoch der Geldbetrag ist.

(Seit Jahren investiere ich jeden Monat mindestens 10% meines Einkommens in Gold, weil es ein unvergänglicher Wert ist und mich entspannt und vertrauensvoll in die Zukunft blicken lässt.)

Statt einer Goldkette kaufe ich mir lieber einen Goldbarren, der auf jeden Fall seinen WERT behält und den ich jederzeit überall auf der Welt wieder verkaufen kann.

 

Sind Menschen mit hohem Einkommen wohlhabender?

Die Crux ist: Unsere Ausgaben steigen im Verhältnis zu unseren Einnahmen.

Ich beobachte ganz oft, dass gerade Menschen mit hohem Einkommen (ab 100.000 €} kaum Rücklagen haben, weil sie denken, das geht immer so weiter und „Sparen“ können wir später immer noch.

Dazu kommt: Die meisten kleinen und mittelständischen Unternehmer*innen re-investieren ihren Gewinn wieder in ihr eigenes Unternehmen.

Das Problem ist, dass eine Veränderung der Konjunktur oder eine Krankheit der Führungskräfte das Unternehmen gefährden könnte und dann kaum alternative Vermögenswerte und alternative Einkommensströme vorhanden sind, mit denen sich solche Situationen überbrücken lassen und sinnvolle Lösungen gefunden werden können.

In Kürze stelle ich dir eine gleichermaßen intelligente wie einfache Konten-Strategie vor, die dir hilft, das „Eine zu tun und das Andere nicht zu lassen.“

Ich zeige dir, wie du elegant den Spagat schaffst, auf der einen Seite deinen „Lebensstandard“ zu genießen und darüber hinaus Wohlstand aufbauen zu können.

Ist das was für dich?

Falls du meinen Ratgeber „Vermögen sichern mit Echten Werten“ noch nicht kennst, mit dem du dir die Essenz meiner 20-jährigen Erfahrungen und Erkenntnisse im Finanzbereich zunutze machen kannst, um sicherere finanzielle Entscheidungen zu treffen, kannst du ihn dir hier GRATIS downloaden.

Von Herzen gerne die Begleitung für Deinen nachhaltigen Wohlstand

Ingrid

Quelle zum Artikel von Anna Haag: https://www.zeit.de/1955/14/hoher-lebensstandard-ist-nicht-wohlstand

Bildquellen: pixabay.com 

 

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