Ich frage mich seit langem, warum von den meisten Anlageberater:innen ETF’s als nahezu einzig glückselig-machende Zukunftsvorsorge ETF’s empfohlen werden?  Das Hauptargument: Keine Kosten beim Kauf und geringere Verwaltungskosten. Reicht Kostenersparnis aus, um ein Anlageprodukt als „sinn- und wertvoll“ zu erachten? Sind tatsächlich ETF’s die „Eierlegende Wollmilchsau“ für Geldanleger?

Ist das, was gestern ganz gut lief, auch heute noch empfehlenswert?

Wenn ich mich an den Beginn meiner Selbständigkeit im Jahr 2000 als ausgebildete Fachwirtin für Finanzberatung (IHK) zurückerinnere, war auch ich ganz begeistert von den Möglichkeiten und Chancen an den Börsen. Die Märkte – vor allem die Technologiebörse „Neuer Markt“ – boomten und schienen nur einen Weg zu kennen: Steil nach oben.
Ich liebte es, in meinen Seminaren für Frauen und Beratungen Aktienfonds und Sparpläne zur Zukunftsvorsorge anzuraten. Mit den sogenannten „Sachwerten“, hinter denen ja schließlich große, für die Weltwirtschaft bedeutende Unternehmen standen, konnte man langfristig ja kaum etwas falsch machen.
Die Wirtschaft würde immer laufen – und noch unerschlossene Märkte in Asien, Afrika, Südamerika versprachen ein globales Wachstum mit nahezu unaufhörlichem Sprudeln der Gewinne – von einigen Rücksetzern zwischendurch mal abgesehen. Aber alles was runtergeht, geht auch wieder hoch  – so zeigt es die Geschichte.
Schauen wir uns nachfolgend an, was die heutige Zeit von der Vergangenheit unterscheidet.

Aber zuerst ganz kurz:

Was sind ETFs eigentlich?

ETFs – Exchange Traded Funds – funktionieren ähnlich wie traditionelle Fonds: Sie können wie Aktien an der Börse gehandelt werden und bilden einen Wertpapierindex nach – z.B. den DAX oder den MSCI World. Bei einem Indexfonds sorgt der Anbieter dafür, dass der Fonds die Wert-Entwicklung eines Index so genau wie möglich abbildet. Die im Fonds enthaltenen Wertpapiere und deren Gewichtung sind daher vom jeweiligen Index genau vorgegeben. In den meisten Fällen handelt es sich bei ETFs um passiv gemanagte Indexfonds.

  • Definition: ETFs (Exchange Traded Funds) sind börsengehandelte Indexfonds, die einen bestimmten Aktienindex, z.B. den DAX oder den MSCI World, abbilden. Das Ziel ist, eine ähnliche Rendite wie diese Indizes zu erzielen.
  • Sicherheit: ETFs werden als Sondervermögen behandelt und sind im Falle einer Insolvenz der Kapitalgesellschaft geschützt.
  • Kosten: ETFs sind Fonds, die auf ein aktives Fondsmanagement verzichten. Sie bilden automatisiert die Zusammensetzung eines Index nach und sind i.d.R. kostengünstiger als aktiv gemanagte Fonds.
  • Langfristige Geldanlage: ETFs sollten grundsätzlich als langfristige Geldanlage dienen, um Schwankungen ausgleichen zu können.
  • Zinseszins-Effekt: Bei thesaurierenden ETFs werden die Ausschüttungen wieder reinvestiert. So können über die Jahre höhere Gewinne erzielt werden.Im Grunde als Beimischung auch empfehlenswert.

 

4 Gründe, weshalb ich keine ETFs empfehle

1. Chaos in der Weltwirtschaft

Die Welt erlebt gerade eine globale Pandemie mit einer Gesamt-Todeszahl von 0,06 % der Weltbevölkerung! Und selbst diese Zahl könnte aufgrund der geltenden Kategorisierungen zu hoch angesetzt sein. Wegen diesem winzigen prozentualen Anteil ist die Welt nun bald schon im 3. Jahr lahmgelegt.

Es gibt Lockdowns, Quarantänen, Impfdruck mit Boostern, geschlossene Schulen und Büros, ein Ausbluten wichtiger Branchen wie Freizeit und Tourismus, bankrotte Fluglinien, Auslöschung des Mittelstandes und Millionen verschleppter Insolvenzen.
Knappheit bei Personal und Engpässe bei Produkten, Ersatzteilen und Komponenten. Dazu Grenzschließungen und – für die Wenigen, die es wagen oder noch in der Lage sind, grenzüberschreitend zu reisen – auch mehr Bürokratie, mehr Papierkram und überbordendeTestpflichten. Dies hat bereits jetzt verheerende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und das Finanzsystem.
Gleichzeitig wachsen Geld- wie Kreditschöpfung exponentiell an.

2. GLOBALE SCHULDEN-EXPLOSION

In all dem wissenschaftlichen und politischen Chaos sollte man doch zumindest davon ausgehen können, dass die Zentralbanken und Regierungen die Wirtschaft und das Finanzsystem unter Kontrolle haben.

Falsch gedacht:
Seit Gründung der Federal Reserve 1913 betreiben Zentral-und Geschäftsbanker das Finanzsystem erfolgreich zur Vermehrung des eigenen Reichtums. Den ultimativen Freibrief zur unbegrenzten Geldschöpfung aus dem Nichts bekamen sie im August 1971 ausgestellt, als Nixon die Golddeckung des Dollars aufhob.

Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, und es ist mir gleichgültig, wer die Gesetze macht!

Amschel Meyer Rothschild  (1744 – 1812), deutscher Adliger und Bankier

Man darf nie vergessen, dass die Federal Reserve eine Privatbank ist, die das Finanzsystem der USA vollständig kontrolliert. Und solange der US-Dollar die Weltreserve-Währung bleibt, kontrolliert die Fed auch große Teile des globalen Finanzsystems.

Am Ende dieses zum Scheitern verurteilten Fiat-Geldexperiments – seit seiner Konzeption vor 111 Jahren auf Jekyll Island – könnte das heutige Finanzsystem nach der ansteigenden inflationären Phase zu einer Hyperinflation führen.

Doch bevor dieses System am Ende ist, müssen noch die vollkommen wertlosen Schulden im Rahmen einer deflationären Implosion zerstört werden, wobei nicht allein die Schulden implodieren, sondern auch alle Blasen-Vermögenswerte, die mit dem aus dem Nichts geschöpften Geld – den sogenannten „Rettungspaketen“ – finanziert wurden.

Was wir aus der Geschichte lernen können

Niemand hat je etwas aus der Geschichte gelernt – alle denken immer, heute sei alles anders – weil es eben unsere Zeit auf dieser Erde ist.
Wir müssen uns wieder vor Augen führen, dass es NIE ZUVOR IN DER GESCHICHTE eine weltweite Schuldenkrise in diesem Ausmaß gegeben hat. Nie zuvor gab es derartig große Schuldenblasen in Europa, Nord- u. Südamerika, Asien und Afrika wie derzeit.

Schau dir das Ausmaß der Verschuldungsentwicklung allein in Deutschland an:

Als 1971 mit dem Ende der Golddeckung des US$ die letzten Schranken für eine verantwortungsbewusste Fiskalpolitik niedergerissen wurden, fiel der Startschuss für die Banker und Politiker zur unbegrenzten Schuldenmacherei.

Und – sie haben es geschafft! Die Verschuldung ist um das 200-fache angewachsen, seitdem Präsident Nixon die Golddeckung des Dollar und somit aller Währungen aussetzte.

Die allerletzte Phase dieses monetären Experiments

… begann 2006 mit der großen Immobilienkrise in USA, die in eine globale Finanz- und Wirtschaftskrise mündete: Mit zweistelligen Billionen $-Beträgen – gedruckt, verliehen und garantiert – konnte das System vorübergehend „gerettet“ werden.

Dass diese Basteleien nicht lange halten würden, war vorhersehbar. Feuer mit Benzin löschen zu wollen, funktioniert eben nicht. Im September 2019 kam das Finanzsystem dann wieder unter erheblichen Druck. Die Zentralbanken reagierten panisch und versuchten das bankrotte Bankensystem durch massive Liquiditätsspritzen zu retten. Schon wenige Wochen später bot sich den Banken mit Covid  eine wunderbare Rechtfertigung für diese Geldschöpfung.

Um eine heftige Geldschöpfung zu rechtfertigen, müssen Staaten normalerweise Kriege beginnen. Doch eine im Labor erzeugte Pandemie funktioniert sogar noch besser.

Die Welt ist unterwegs auf völlig unbekannten und sehr stürmischen Meeren. Es braucht nur einen kleinen Sturm, um einem Schiff in solcher Seenot irreparable Schäden zuzufügen.

Niemand kann vorhersagen, wann genau dieser Schiffbruch stattfinden wird, da wir nichts Vergleichbares kennen. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass die auf Jekyll Island von Bankern und Regierungen erschaffene Kreatur unsere Welt, wie wir sie kennen, einschneidend verändern wird.

3. Die DERIVATE – Blase

Mitte der 2000er Jahre wurde die Summe aller weltweit ausstehenden Derivate von der BIZ (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich) in Basel mit unvorstellbaren 1,4 Billiarden $ (1.400.000.000.000.000) angegeben.

Banken wie die Deutsche Bank oder JP Morgan haben das eigene ausstehende Derivate-Engagement (unsaldiert bzw. brutto) mit 40 bis 50 Billionen $ beziffert.

Derivate waren und sind unglaubliche Kassenschlager für Banken und andere Finanzinstitutionen.
Heutzutage gibt es so viele undurchsichtige Wege, um Derivate zu kreieren und sie vor dem offiziellen Berichtswesen zu verbergen, so dass im Grunde niemand mehr weiß, wie hoch der tatsächlich ausstehende Gesamtbetrag ist. Die Summe könnte problemlos bei mehreren Billiarden Dollar liegen.

Hierbei muss man wissen, dass buchstäblich jedes Finanzinstrument, das heute geschaffen wird, aus Derivaten besteht – seien es ETF-Anteile oder Anleihefonds, Zinsswaps, Forex-Swaps, Hypothekenkredite etc. – eine endlose Liste.

Derivate funktionieren sehr gut in einem manipulierten geordneten System, in dem es konstante Nachfrage gibt. Erst wenn die Musik aufhört zu spielen und die Liquidität nicht mehr fließen will –  erst dann werden wir die tatsächlich ausstehenden Mengen kennen.

Die folgende inverse Pyramiden zeigt, wobei das heutige Finanzsystem, ganz unten, auf einer kleinen Menge Gold fußt, über der sich enorme Schuldenmengen stapeln. Darüber sehen wir die uns nach den Angaben der BIZ bekannten Derivate in Höhe von 600 Billionen $. Ganz oben haben wir das undurchsichtige Finanzsystem, das wahrscheinlich mehrere Billiarden Dollar umfasst.

Niemand kennt die exakte Summe, sie könnte jedoch ohne weiteres bei 2 Billiarden $ (2.000.000.000.000.000.000) liegen, wahrscheinlich sogar darüber.

 

Warren Buffet bezeichnete 2002 Derivate als finanzielle MASSENVERNICHTUNGSWAFFEN. Bewahrheitet es sich schon bald?

Da historisch betrachtet noch jedes Geldsystem nach rund 70 Jahren sein Ende gefunden hat, müssen wir davon ausgehen, dass das auch für die größte globale Finanz-Blase der Geschichte gelten wird.

Und da wir an allen Ecken und Enden unseres Lebens mit diesem zerbrechlichen System verbunden sind – welches zudem zu einer dekadenten Welt geführt hat, aus der moralische wie ethische Werte quasi verschwunden sind – braucht die Welt nun eine Reinigung in Form eines Waldbrands, der Raum macht für neue grüne Triebe.

4. Nachhaltigkeit ist fragwürdig

Jede Finanzentscheidung ist bedeutend für die persönliche Situation, aber auch für die Welt.

Hast du dich schon einmal gefragt, was deine Bank, deine Versicherungs- und Fondsgesellschaften eigentlich mit deinem Geld machen? WO, WIE und WOFÜR sie es einsetzt?
Stell dir mal vor, die Ressourcen unserer Erde würden nicht mehr aus Gewinnsucht ausgebeutet, die Energien nicht mehr sinnlos verschwendet. – Wie würde sich das Leben aller Lebewesen auf diesem wundervollen Planeten verändern?

Mit jedem Cent, den wir investieren, entscheiden wir, in welcher Welt wir morgen leben möchten.
Wir haben als Verbraucher und Investoren mit jeder nachhaltigen Investitions-Entscheidung die Macht, das Blatt zu wenden und eine schönere, auch für zukünftige Generationen noch lebenswerte Welt zu erschaffen! Nutzen wir sie!

Mädchen umarmt Baum

Vorbereitet sein für den Wandel

Niemand weiß genau, wie sich die Dinge wann entwickeln werden. Also sagt uns die vorausschauende Klugheit, dass man aus Blasen-Assets wie Aktien, Anleihen, Lebensversicherungen und spekulativen Immobilien/ Grundstücken aussteigen sollte.
Sobald der Einbruch einsetzt, könnten diese Vermögenswerte effektiv 90 % ihres Wertes oder mehr verlieren.

Es ist wahrscheinlich, dass die Mehrheit der Aktieninvestoren bei „Marktrücksetzern“ kaufen wird und nicht erkennt, dass sie dabei auf einer Reise zu den tiefsten Markttiefs gefangen ist. Und dieser Markt könnte sich auf Jahre oder möglicherweise sogar Jahrzehnte hinweg nicht erholen.

Es ist ebenfalls wichtig, aus Schulden herauszukommen, die Ausnahme wäre eine normale Hypothek für die Wohnimmobilie.

Die beste Versicherung für’s Geld

Wer sich mit Themen wie „Erhalt der Kaufkraft“ oder „Schutz vor Inflation und Deflation“ auseinandersetzt, landet irgendwann zwangsläufig bei den Metallen, genauer gesagt, den Edelmetallen.

Denn insbesondere Gold und Silber bilden ausnahmslos das Fundament der ganz großen Vermögen.
Alle altehrwürdigen Finanzdynastien haben so über Generationen, Finanzkrisen und sogar Weltkriege hinweg ihre Vermögen nicht nur bewahrt, sondern sogar noch vergrößert.

Allein diese Tatsache sollte Anlass genug sein, sich mit dem Thema Edelmetalle etwas umfassender auseinander zu setzen.
Aber auch Geldwerte gehören zu einem gesunden Vermögensmix dazu. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass sie ständig an Kaufkraft verlieren. In Extremfällen können sie sogar komplett wertlos werden.

Wer sein Vermögen sicher schützen und vermehren möchte, benötigt daher auch Sachwerte – denn sie sind grundsätzlich gut geeignet, die Kaufkraft des Geldes zu erhalten und Vermögen aufzubauen.

Doch zwischen den Sachwerten gibt es ganz erhebliche Unterschiede. Damit meine ich nicht nur abweichende Wertentwicklungen. Nein, es gibt noch andere, wirklich grundlegende Unterschiede!

So kommst du gelassen durch alle Wirtschafts- und Währungskrisen:

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Wenn noch Fragen offen sind, bin ich gerne für dich da!

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Deine

Ingrid

Mrs. Happy Money

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