Die 10 größten Fehler im Umgang mit Geld

von | 1 Feb 2021 | Geld, Klarheit, Nachhaltig investieren

„Geld allein macht nicht glücklich, aber es beruhigt“, heißt es im Volksmund.

Egal, ob du wenig oder viel Geld hast: Verantwortungsvoll und bewusst mit Geld umzugehen ist der Samen für ein entspanntes Leben in Fülle & Wohlstand.

 

Die 10 größten Fehler im Umgang mit Geld

  1. Über Geld spricht man nicht – das hat man!

Die meisten von uns haben es von Kindesbeinen an verinnerlicht: Geld ist kein Thema, über das „man“ spricht. Den Kollegen oder die Freundin fragen, wie viel er oder sie verdient oder auf der hohen Kante hat? Tut man nicht! Geld scheint immer noch eine intime, vertrauliche Angelegenheit zu sein, worüber man Stillschweigen bewahrt. Manchmal wissen selbst die Ehefrauen nicht, was ihr Mann verdient und welche Vermögenswerte er besitzt.

Dahinter können viele Gründe stecken: Angst vor Neid, Missgunst, Vergleich, Ablehnung, Scham, Versagens-Gefühle, Bewertung und Verurteilung, kein Vertrauen in sich selbst und andere u.s.w ….

Offen über Geldthemen innerhalb der Familie oder Partnerschaft zu sprechen oder vertraglich zu regeln, empfinden viele Menschen immer noch als heikel oder tabu. Genau das ist aber Voraussetzung für ein vertrauensvolles Miteinander.

Du möchtest mit deinem/deiner Partner*in zusammenziehen, sprichst aber ungern über Geld? Mache bitte nicht diesen Fehler!

Schließlich gilt es gemeinsam zu entscheiden, wer den Mietvertrag unterschreibt und wie ihr euer gemeinsames Leben finanziert. Auch bei einem gemeinsamen Wohnungskauf gibt es einiges zu bedenken. Egal, ob mit oder ohne Trauschein.

Schließlich sind Verträge auch dafür da, damit man sich „verträgt“.

 

  1. Die Wünsche sind größer als der Geldbeutel.

Mal Hand auf’s Herz: Wie viele Konsumgüter hast du dir schon mit Hilfe einer Finanzierung gekauft? (Auto, Möbel, Urlaub etc.)

Es ist ja auch zu verlockend: Fast jeder, der einen festen Job hat, bekommt heutzutage mit Leichtigkeit einen „Privatkredit“. So können Wünsche umgehend erfüllt werden ohne langes Sparen und Warten.

Kaufe nichts, was du dir nicht leisten kannst. Auch nicht auf Raten!

Erstens bekommst du damit einen Schufa-Eintrag und zweitens wirst du mit diesem Lebensstil höchstwahrschein auch deinen Dispokredit nutzen. Vom Dispo lebt die Bank und du zahlst viel Geld für hohe Zinsen. Hast du viele Ratenverträge, kommst du aus diesem Teufelskreis nur schwer wieder raus.

 

  1. Keine Rücklagen und mangelnde Transparenz.

Unvorhergesehene Ausgaben, laufende Kredite, EC- und Kreditkartenzahlungen, spontane, unüberlegte Interneteinkäufe und so weiter … – da kann man schnell den Überblick verlieren. Für eine kurze Zeit kann das jedem mal passieren. Wirklich gefährlich wird die Situation aber, wenn Betroffene die Augen verschließen und den Kopf in den Sand stecken, statt nach einem Ausweg aus der Konsum-Schuldenfalle zu suchen.

 

  1. Ein falsches Verständnis von „Geld sparen“ zu haben.

    „Du wirst nicht reich von dem, was du verdienst, sondern von dem, was du nicht ausgibst!

Geld zu sparen heißt in erster Linie, erst einmal auf Konsum zu verzichten und stattdessen langsam aber sicher Wohlstand aufzubauen. 

Wer Glück hat, wird schon als Kind dazu angehalten, zumindest einen Teil des Taschengeldes nicht auszugeben, sondern zu sparen. Ich war selbst immer stolz wie Bolle, wenn ich am Weltspartag meine Spardose zur Sparkasse trug.

Wer regelmäßig spart, sammelt im Lauf der Zeit einiges Vermögen auf schlecht oder unverzinsten Konten an. Das Problem dabei ist nur, dass der Wert des Geldes schrumpft. Unter dem Kopfkissen leider auch.

Intelligent Sparen heißt, nur das Geld, das als Liquidität zur Verfügung stehen soll, auf dem Bankkonto zu belassen. Für alle anderen Ersparnisse gilt heute mehr denn je: Die Sparsummen in mehrere Töpfe fließen zu lassen und sein Geld zu vermehren.

 

  1. Lebensstandard und Wohlstand zu verwechseln.

Das Paradoxe ist, dass auch Menschen mit sehr hohem Einkommen Gefahr laufen, sich in finanzieller Hinsicht zu verzetteln. Ein hohes Einkommen verleitet schnell zu der Annahme, sich alles leisten zu können.

Oft kommt dazu der gesellschaftliche Zwang, sich mit entsprechenden Statussymbolen umgeben zu müssen. Zu konsumieren und das Geld auszugeben statt zu investieren und Vermögen aufzubauen.

Ein hoher Lebensstandard kostet Geld – Wohlstand wird i.d.R. durch Konsumverzicht aufgebaut und das gesparte Geld sinnvoll investiert.

Klug ist, wer zuerst Wohlstand aufbaut, um sich von den Erträgen einen angemessenen Lebensstandard leisten zu können.

Nach Kategorien filtern

  1. Unnötige Kosten und Impulskäufe

Täglich einen Coffee to go, Fast food aus Bequemlichkeit, da mal ein Shirt, ein Kleid, einen Lippenstift, eine tolle Handtasche, Essen gehen, auf jeder Party tanzen, Rechnungen nicht pünktlich bezahlt und in Folge zusätzliche Mahngebühren, Handyvertrag, Stromanbieter- und Versicherungs-Tarife nicht verglichen … –

Da kommt ein schöner Batzen Geld zusammen über’s Jahr, den man gut und gerne in Vermögen umwandeln könnte.
Versteh mich nicht falsch: Ich bin auch kein Kind von Traurigkeit und genieße das Leben. Es gibt 1001 Möglichkeiten, die mich glücklich machen und wenig oder oft sogar gar kein Geld kosten.

Tipp: Wenn du anfällig bist für „Schnäppchen“ und dir das Geld locker in der Tasche sitzt: Gehe mit einer Liste einkaufen und lege nur das in den Einkaufskorb, was du wirklich brauchst.

Nimm nur so viel Geld mit, wie du ausgeben möchtest und lasse die EC-oder Kreditkarte am besten zu Hause.

  1. Kein Überblick über Einnahmen und Ausgaben

Wer erinnert sich noch an das gute alte Haushaltsbuch?

Leider ist es „uncool“ geworden. Wer nicht weiß, wieviel und wofür er sein Geld ausgibt, läuft Gefahr, den Überblick und die Kontrolle über seine Finanzen zu verlieren.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie ich mir früher jeden Monat Geld von der Sparkasse holte und mich dann, als die Börse leer war, fragte „wo ist das Geld jetzt hin – wofür habe ich es ausgegeben? Ich konnte es einfach nicht mehr nachvollziehen!

Kommt dir das bekannt vor?
Die meisten Menschen bezahlen jeden Monat für Dinge, die sie im Grunde gar nicht brauchen.

Ich nutze meine tolle MY Money-Tabelle für meine privaten wie geschäftlichen Einnahmen und Ausgaben. So habe ich jederzeit einen leichten Überblick und bin seither viel entspannter, weil ich viel zielgerichteter planen und sinnvolle unternehmerische Entscheidungen treffen kann.

Darüber hinaus gebe ich viel weniger Geld aus, weil ich viel bewusster einkaufe: Qualität statt Quantität! „Weniger ist mehr“ ist mein Motto.

In meinem Online-Workshop „Money-Lust statt Money-Frust!“  

vom 22.02. – 13.03.2021 zeige ich selbständigen Powerfrauen, wie sie in nur 20 Tagen mit einer effizienten und zeitsparenden Methode ihre Finanzen jederzeit souverän im Blick haben.

  1. Achtung Internet-Falle!

Egal wie verlockend das Angebot ist, wie viele Boni oder Rabattvorteile du jetzt und sofort ergattern kannst: Treffe keine Entscheidungen aus der Not heraus oder unter Druck!

Gerade bei Internetangeboten, die hohe Gewinne versprechen oder dass du das Geschäft deines Lebens versäumst, wenn du nicht sofort zuschlägst: Lies auf jeden Fall zuerst die AGB’s. Schlafe eine Nacht darüber, bevor du eine finanzielle Entscheidung triffst.

  1. Alle Eier in EINEN Korb legen.

Vermutlich hast du auch schon mal gehört oder sogar selbst erlebt, dass Herr/Frau XYZ bei Investitionen ihre gesamten Ersparnisse verloren. Das kann in jedem Bereich jederzeit wieder passieren. Es gibt nirgendwo eine 100%-Garantie.

Deshalb: Leg niemals alle Eier in einen Korb! Übrigens, auch wer den Löwenanteil seines Geldes auf dem Konto bunkert oder nur in EINEM Investmentbereich, z.B. in Aktien investiert hat, hat ein Klumpenrisiko! Wenn der Markt crasht, erwischt es i.d.R. ALLE Bereiche.

In dieser brisanten Zeit der wirtschaftlichen Unsicherheit und Unkalkulierbarkeit der Zukunft empfehle ich unbedingt, Geld breit gestreut in stabile und nachhaltige Sachwerte mit Substanz außerhalb des Banken- und Versicherungssystems anzulegen.

Nachhaltige Kapitalanlagen von Mogelpackungen unterscheiden

  1. Die eigene Verantwortung abgeben …

… und sich auf andere Menschen oder Finanzinstitutionen zu verlassen.
Das bedeutet in gewissem Sinne auch, mit Geld unachtsam und wenig wertschätzend umzugehen. Wie heißt es so schön: Wer sich um sein Geld kümmert, hat auch welches!

Tipp:

  • Übernimm selbst die Verantwortung für dein Geld
  • schaue hinter die Kulissen der Finanzindustrie
  • schenke deinem Geld Aufmerksamkeit und Wertschätzung
  • wandle Papier z.B. in Gold, Silber und nachwachsende Rohstoffe
  • Informiere dich bei neutralen, unabhängigen Berater*innen.
  • Hole dir gleich meinem Gratis-Ratgeber Vermögen sichern mit Echten Werten.

Wenn du Fragen hast, vereinbare jetzt ein persönliches Gespräch mit mir.

Alles Liebe für dich und bis bald!
Herzlich, deine

Ingrid

Mrs. Happy Money

Wenn du mit mir persönlich sprechen möchtest,
sende mir bitte deine Nachricht über mein Kontaktformular 

Mit „Ingrid’s ganzheitlichen Finanztipps“ bekommst du 1–2 mal im Monat Anregungen und Impulse für mehr Sicherheit bei deinen finanziellen Entscheidungen.

Mein Willkommensgeschenk an dich: Mein Wohlstands-Ratgeber „Mit ECHTEN WERTEN Vermögen sichern und nachhaltig vermehren“ – die Essenz meiner Erfahrungen und Erkenntnisse aus 20 Jahren unabhängiger Finanzberatungs-Praxis.

Datenschutz

Danke für Dein Interesse! Deine Anmeldung war erfolgreich. Bitte bestätige die E-Mail in deinem Postfach.

Pin It on Pinterest